DSGVO: So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite

Sie haben es sicherlich schon bemerkt: Wenn Sie eine Website zum ersten Mal öffnen, poppt ihnen seit einiger Zeit sofort ein Pop-up-Fenster (Infofenster) entgegen. Der Wortlaut in diesem Kästchen könnte in etwa lauten: „Wir verwenden Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Information erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung“. Zudem werden sie aufgefordert, der Speicherung von Cookies auf ihrem Computer zuzustimmen.

Grund dafür ist die DSGVO, an die auch Sie sich als Webseitenbetreiber tunlichst halten sollten. Ansonsten drohen empfindliche Strafen.

Aber was ist diese DSGVO überhaupt? Und was sollten sich unbedingt beachten? Wir verraten es Ihnen!

Was ist die DSGVO?

DSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung. Es handelt sich hierbei um eine Verordnung der Europäischen Union, mit der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die meisten Datenverarbeiter vereinheitlicht wurde. Seit dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO (sowie nationale Datenschutzanpassungen, die von Land zu Land unterschiedlichen sind) für Betreiber von Webseiten, Blogs und Webshops rechtlich bindend.

Worauf muss ich achten?

Die DSGVO brachte eine Reihe neuer Vorschriften mit sich, auf die unbedingt zu achten ist. Wir wollen Ihnen hier einen kleinen Überblick geben und sagen, worauf Sie achten sollten.

Die WKO (Wirtschaftskammer Österreich) hat auf ihrer Webseite eine ausführliche Unterseite mit allen Bestimmungen und vielen weiteren Details online gestellt.

  • Checkliste: Das ist zu tun
  • Evaluieren Sie, welche Daten zu welchen Zwecken erhoben und verarbeitet werden. Wie lange werden sie gespeichert?
  • Erstellen Sie eine Datenschutzerklärung oder passen Sie die Erklärung gegebenenfalls an.
  • Arbeiten Sie mit Einwilligungen. Machen Sie auf Cookies aufmerksam!
  • Finden Sie heraus, ob diese Einwilligungen tatsächlich alle erhobenen Daten, Anwendungen und Zwecke umfasst, gegebenenfalls auch die Übermittlung an Dritte.
  • Nutzen Sie auf keinen Fall vorangekreuzte Checkboxen.
  • Setzen Sie bei entsprechenden Inhalten Altersgrenzen.
  • Konfigurieren Sie Ihre Website so, dass sie möglichst sicher und datenschutzfreundlich ist.
  • Erstellen Sie Ihre Website so, dass eine Datenübertragbarkeit möglich ist.
  • Bauen Sie ein betriebsinternes Daten-Dokumentationssystem auf.
  • Schließen Sie Auftragsverarbeiter-Verträge ab und adaptieren Sie bestehende Verträge mit Ihrem Webhoster entsprechend.

Was droht bei Zuwiderhandlung?

Bei Nichteinhaltung der DSGVO können saftige Strafen drohen. Bei besonders schwerwiegenden Fällen sieht der Gesetzgeber Geldstrafen von bis zu 20 Millionen Euro oder einer Geldbuße von bis zu 4 Prozent des gesamten, weltweit erzielten Vorjahresumsatzes vor. Achtung: Jede natürliche Person hat das Recht, eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde einzureichen.

Keine Angst: Vertrauen Sie auf Profis!

Das klingt nun sicherlich fürchterlich kompliziert und gefährlich. Aber keine Angst, die Umsetzung der DSGVO ist nicht so schlimm, wie sie auf den ersten Blick vermuten lässt. Vor allem, wenn Sie die Erstellung und Betreuung Ihrer Website in sichere Hände legen. Profi-Anbieter wie Perfect Print Webdesign gestalten nicht nur die Seite nach Ihren Wünschen und machen sie durch geeignete SEO-Maßnahmen und ein Responsive Webdesign „Google-fit“, sondern garantieren auch für die rechtliche Sicherheit gemäß der DSVGO. Sie müssen sich um nichts mehr Sorgen machen!

Sie haben noch Fragen oder brauchen Hilfe? Dann schreiben Sie uns doch einfach!